Vreneli verkaufen.
Das Vreneli, die Schweizer 20-Franken-Goldmünze mit dem Helvetia-Mädchen, ist in Deutschland weit verbreitet und beliebt. Sie enthält 5,81 g Feingold und ist sehr liquide.

Das Helvetia-Mädchen aus den Alpen.
Das Goldvreneli wurde von 1897 bis 1949 geprägt und ist die klassische Schweizer Goldmünze. Die 20-Franken-Münze zeigt ein junges Frauenporträt mit fliegendem Haar vor Alpenkulisse, die Personifikation der Helvetia, der die Münze ihren Kosenamen "Vreneli" (Verkleinerung von Verena) verdankt. Die Rückseite trägt das Schweizer Wappenschild.
Das Vreneli enthält 5,81 g Feingold in 900er Legierung bei einem Bruttogewicht von 6,45 g. Es gehörte zur Lateinischen Münzunion, einem europäischen Währungsverbund des 19. Jahrhunderts, und hat damit exakt denselben Goldgehalt wie der französische 20-Franc-Napoleon. Neben der 20-Franken-Münze gibt es das kleinere 10-Franken-Vreneli mit der halben Goldmenge (2,90 g fein).
In Deutschland gehört das Vreneli zu den am häufigsten gehandelten historischen Goldmünzen, viele Haushalte besitzen einige Stücke aus älterem Familienbesitz. Diese Verbreitung macht es sehr liquide und einfach zu bewerten.
Beim Verkauf zählt fast ausschließlich der Goldgehalt, nur wenige seltene Jahrgänge tragen einen Aufschlag. Eine Einordnung aller Anlagemünzen bietet der Ratgeber Goldmünzen verkaufen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Feingold | 5,81 g |
| Feinheit | 900 (21,6 Karat) |
| Bruttogewicht | 6,45 g |
| Varianten | 20 Fr; 10 Fr (2,90 g fein) |
Was Ihr Vreneli wert ist.
Der Wert ist nahezu reiner Materialwert: 5,81 g Feingold mal Tageskurs, abzüglich fairer Marge. Die meisten Jahrgänge sind häufig und werden zum Goldpreis gehandelt; nur wenige seltene Jahrgänge (etwa die frühen Jahre um 1897 oder einzelne Niedrigauflagen) in Top-Erhaltung tragen einen kleinen Aufschlag. Wir rechnen transparent zum Tageskurs vor.
Weil das Vreneli denselben Goldgehalt wie der Napoleon hat, bewerten wir beide nach demselben Schema. Das 10-Franken-Vreneli bringt entsprechend etwa die Hälfte. Bei einer größeren Sammlung lohnt der Blick auf einzelne Jahrgänge, den übernimmt Marcel Querl, geprüfter Diamant- und Schmuckgutachter.
Weil das Vreneli in Deutschland so verbreitet ist, taucht es häufig in Nachlässen und alten Sparbüchsen auf, oft in kleinen Konvoluten aus mehreren Stücken. Solche Bestände bewerten wir gern gesammelt: Jedes 20-Franken-Stück zählt 5,81 g Feingold, jedes 10-Franken-Stück die Hälfte, und nur bei auffälligen Jahrgängen sehen wir genauer hin. Diese hohe Verbreitung sorgt zugleich für einen tiefen Markt und damit für eine knappe Handelsspanne, das Vreneli gehört zu den unkompliziertesten Goldmünzen im Ankauf überhaupt.
Vreneli und Napoleon teilen sich den Goldgehalt der Lateinischen Münzunion, 5,81 g Feingold, nur Land und Motiv unterscheiden sich.
Vergleich aller Münzen finden Sie unter Goldmünzen-Wert, den Grammpreis unter Goldpreis heute; Ihr Stück rechnet der Goldwert-Rechner. Persönlich erreichen Sie uns über Goldankauf Essen.
Fragen zum Vreneli-Verkauf.
Was ist ein Vreneli wert?
Im Wesentlichen sein Goldgehalt: 5,81 g Feingold mal Tageskurs, abzüglich einer fairen Marge. Das kleinere 10-Franken-Stück entsprechend etwa die Hälfte (2,90 g fein). Weil die meisten Jahrgänge häufig sind, folgt der Preis fast vollständig dem reinen Materialwert. Nur seltene frühe Jahre in Top-Erhaltung können einen kleinen Sammleraufschlag tragen.
Wie wird der Materialwert berechnet?
Feingoldgewicht mal aktueller Goldkurs. Den Tageswert pro Gramm zeigt Goldpreis heute, das Feingewicht je Münze die Tabelle unter Goldmünzen-Wert, Ihr konkretes Stück der Goldwert-Rechner.
Sind alte Vreneli mehr wert?
Meist nicht, die gängigen Jahrgänge folgen schlicht dem Goldkurs, weil sie in großer Zahl geprägt wurden. Nur einige seltene Jahre, etwa frühe Prägungen um 1897 oder einzelne Niedrigauflagen, haben in sehr guter Erhaltung einen Sammlerwert über dem Goldpreis. Bei einer größeren Sammlung lohnt es daher, die Jahrgänge einzeln sichten zu lassen.
Vreneli oder Napoleon, gibt es einen Unterschied?
Im Goldgehalt nicht: Beide enthalten exakt 5,81 g Feingold, weil sie zur selben Lateinischen Münzunion gehören. Es sind nur verschiedene Prägeländer und Motive, der Napoleon ist französisch mit wechselnden Herrscher- oder Marianne-Motiven, das Vreneli schweizerisch mit dem Helvetia-Mädchen. Für die Bewertung sind beide gleichwertig.
Warum heißt die Münze Vreneli?
Der Name geht auf das junge Helvetia-Mädchen auf der Vorderseite zurück. "Vreneli" ist die schweizerdeutsche Koseform des Vornamens Verena, mit dem die Bevölkerung die abgebildete Frauengestalt liebevoll benannte. Mit der Zeit bürgerte sich der Spitzname für die ganze 20-Franken-Goldserie ein und ist heute die gängige Bezeichnung im Handel.
Kaufen Sie auch 10-Franken-Vreneli?
Ja, das kleinere 10-Franken-Vreneli mit der halben Goldmenge (2,90 g fein) kaufen wir ebenfalls an, entsprechend anteilig zum Tageskurs. Es ist seltener als das 20-Franken-Stück, aber genauso unkompliziert zu bewerten, weil der Goldgehalt klar feststeht. Auch gemischte Bestände aus 20- und 10-Franken-Stücken rechnen wir Ihnen transparent zusammen.
Ist das Vreneli gut verkäuflich?
Sehr. In Deutschland ist es eine der verbreitetsten historischen Goldmünzen, jeder seriöse Ankauf kennt es, die Prüfung über Maße und Gewicht ist Routine. Das macht es sehr liquide, schnell und transparent zu bewerten. Weil so viele Stücke im Umlauf sind, ist der Markt tief und die Handelsspanne knapp, Sie erhalten also nahezu den vollen Goldwert.
Was zeigt das Motiv des Vreneli genau?
Die Vorderseite zeigt ein junges Frauenporträt mit fliegendem Haar und einem Blumenkranz vor einer Alpenkulisse, die Personifikation der Helvetia. Die Rückseite trägt das Schweizer Wappenschild mit dem Kreuz, umrahmt von Eichenlaub, sowie die Nominalangabe und die Jahreszahl. Dieses sympathische Motiv aus den Jahren 1897 bis 1949 machte das Vreneli zur wohl bekanntesten Schweizer Goldmünze.
Vreneli zum Tageskurs bewerten lassen.
Foto von Vorder- und Rückseite genügt. Wir bewerten Material- und Sammlerwert getrennt und melden uns binnen 24 Stunden.