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Kronjuwelier·Silber·Silberbesteck

Silberbesteck verkaufen: Manufaktur-Aufschlag inklusive.

WMF, Robbe & Berking, Bruckmann, bei den richtigen Manufakturen liegen die Erlöse 20–100 % über dem reinen Materialwert. Komplette 12er-Sätze in Original-Schatulle bringen das Drei- bis Fünffache.

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12er-Satz Sterling-Tafelbesteck mit Manufaktur-Punze auf Bewertungstisch bei Kronjuwelier. Manufaktur-Aufschlag, Sammler-Markt, Materialwert, drei Wert-Ebenen, eine ehrliche Bewertung.
Mehrwert
Manufaktur-Aufschlag
Format
6er & 12er-Sätze
Spezialgebiet
Antik-Erkennung
Abnehmer
Sammler-Markt
Was wir ankaufen

Vom kompletten Service bis zum Mokkalöffel.

Silberbesteck ist eine besondere Kategorie, ein vollständiges 12-Personen-Service kann mehrere Kilo wiegen, allein der Materialwert ist schnell vierstellig. Bei Manufaktur-Bestecken kommt oft 50–200 % Sammler-Aufschlag hinzu.

Bei Kronjuwelier bewerten wir Silberbesteck auf zwei Wert-Ebenen: erst als Manufaktur- und Sammler-Stück, dann erst als Edelmetall. Was als Tafel-Service mehr bringt, geht nicht in den Schmelztiegel. Vollständige Garnituren in Original-Schatulle sind im Markt deutlich gefragter als zerstückelte Einzelteile. Den reinen Materialwert können Sie vorab über den Silberwert-Rechner nachrechnen.

Format I

Komplette 6er-Sätze

Sechs Personen, alle Hauptstücke: Löffel, Gabel, Messer, ggf. Kaffee- und Dessert-Garnitur. Idealerweise in Original-Schatulle.

Format II

12er-Sätze & größer

Zwölf Personen aufwärts, der gefragteste Verkaufsmodus. Vollständige Service mit Punze sind im Sammlermarkt Premium-Ware.

Format III

Vorlege-Garnituren

Suppenkellen, Tortenheber, Salatbesteck, Vorlege-Löffel, einzeln oder als Set. Auch ohne Haupt-Besteck im Markt gefragt.

Format IV

Kuchen-Besteck

Kuchengabeln, Tortenheber, Konditor-Garnituren. Häufig als eigenständige Sets bei den großen deutschen Manufakturen.

Format V

Mokkalöffel-Sätze

6er, 12er oder 24er Mokkalöffel, auch isoliert vom Tafel-Service ein eigener Sammler-Markt, besonders bei Jugendstil-Stücken.

Format VI

Einzelteile aus Kompositum-Sätzen

Ergänzungs-Stücke für unvollständige Sammlungen, bei gefragten Manufakturen (Robbe & Berking, WMF) auch einzeln gut handelbar.

Manufakturen im Fokus

Welche Manufakturen Aufschläge bringen.

Die deutschen und französischen Premium-Silberschmieden haben einen eigenen Sammler-Markt. Wer die Punze auf der Rückseite lesen kann, kennt den Aufschlag schon vor der Bewertung.

Bei kompletten Tafel-Bestecken aus den richtigen Häusern liegen die Erlöse regelmäßig 20–100 % über dem reinen Materialwert. Ein vollständiges 12-Personen-Robbe-&-Berking-Service in Original-Schatulle bringt nicht das Doppelte vom Materialwert, sondern das Drei- bis Fünffache.

Die Aufschläge hängen am Modell-Namen genauso stark wie an der Manufaktur. Bei WMF macht es einen erheblichen Unterschied, ob das Service „Albi“, „Mayfair“ oder das klassische „Hannover-Silberband“ ist. Daher fotografieren Sie bitte die Rückseite eines Einzelstücks, Punze und Modell-Bezeichnung sind dort meist eingestanzt.

  • Robbe & BerkingFlensburger Premium-Manufaktur. Klassiker: Alt-Spaten, Alt-Faden, Jardinière, Riemchen. Stabilster Sammlermarkt im deutschsprachigen Raum.
  • WMFGeislinger Traditionshaus. Gefragt: Albi, Mayfair, Hannover-Silberband, Barock. Ikora-Linien aus den 30er-Jahren mit Art-Deco-Bonus.
  • Bruckmann & SöhneHeilbronner Manufaktur, hochwertige Hand-Arbeit. Gesuchte Modelle: Dresden, Augsburger Faden. Antik-Bestände mit deutlichem Aufschlag.
  • WilkensHistorische Bremer Manufaktur, klassisches Design. Klassiker: Bremer Lilie, Chippendale. Stabile Nachfrage für Ergänzungs-Teile.
  • Koch & BergfeldBremer Traditionshaus mit hoher Handwerks-Tiefe. Gesuchtes Modell: Wartburg. Im Sammlermarkt mit kontinuierlicher Nachfrage.
  • ChristofleFranzösische Premium-Silberschmiede. Klassiker: Marly, Spatours. Sowohl massiv-silberne als auch hochwertige versilberte Linien.
Verkaufs-Timing

Wann sich der Verkauf am besten lohnt.

Es gibt vier Faktoren, die den Erlös deutlich heben, und einen fünften, der ihn drückt. Wer das Best-Case-Szenario kennt, verkauft nicht aus der Eile heraus.

Vollständige Sets bringen deutlich besser als zerstückelte Einzelteile. Wer ein 12er-Service hat und drei Gabeln fehlen, sollte erst prüfen lassen, ob Ergänzungen sich lohnen, bei gefragten Manufakturen ist der Vervollständigungs-Markt aktiv. Ein komplettes Service in Original-Schatulle ist immer das Maximum.

Aggressives Polieren ist die häufigste vermeidbare Wert-Vernichtung: es kann Punzen verwischen, Manufaktur-Stempel beschädigen und bei Antik-Stücken Patina entfernen, was den Sammlerwert reduziert. Eine sanfte Reinigung mit weichem Tuch reicht.

  • Vollständige Sets vor Einzelteilen6er und 12er Garnituren bringen deutlich höhere Stückpreise als die gleiche Menge an Einzelteilen. Vollständigkeit ist das primäre Wert-Argument.
  • Original-Schatulle als Echtheits-IndizSchatulle, Modellblatt, ggf. Garantieschein, das alles erhöht den Marktwert. Sammler kaufen lieber dokumentierte Bestände als anonyme Konvolute.
  • Reines Silber, nicht versilbert800er, 835er, 925er, 999er, das sind die wert-relevanten Feingehalte. Versilbert ist eine eigene Kategorie. Siehe Warn-Abschnitt unten.
  • Vor dem Polieren sendenWir reinigen schonend mit eigenem Verfahren. Aggressive Politur kann Punzen und Patina beschädigen, senken Sie den Wert nicht im Vorfeld.
  • Markt-Phasen beachtenBei stabilem oder steigendem Silberpreis sind Manufaktur-Aufschläge maximal sichtbar. Bei fallendem Silberpreis kommen relativ noch mehr Sammler in den Markt, in beiden Fällen verlieren Sie nicht.
Wichtige Unterscheidung

Versilbert Silber.

Die häufigste Verwechslung bei Erbstücken, „90er Silber“ klingt nach Silber, ist aber keines. Vor jedem Verkauf zwei Minuten investieren und die Punzen prüfen.

Versilberte Bestecke haben praktisch keinen Materialwert: die Versilberungs-Schicht (gemessen in Mikrometern) macht meist weniger als 5 % des Gewichts aus. Sie können Sammlerwert haben (z.B. WMF Cromargan-Linien oder Christofle-Stücke aus den 50er-Jahren), aber nicht als Edelmetall.

Die Bezeichnungen „90er„, „100er„, „120er“ stehen für die Silber-Auflage pro 24 Esserteile in Gramm: nicht für den Feingehalt. Ein „90er Besteck“ hat also 90 g Silber-Auflage verteilt über 24 Stücke. Das ist Stahl mit dünner Silber-Beschichtung, nicht Sterling-Silber.

  • Punzen für Sterling-Silber„800“, „835“, „925“, „999“, diese Zahlen meinen den Feingehalt in Tausendsteln. Zusätzlich oft Halbmond + Krone (deutsches Reichsstempelgesetz 1888). Das ist echtes Massiv-Silber.
  • Punzen für versilbert„90“, „100“, „120“, „150“ allein (ohne weitere Feingehalts-Angabe), das ist die Silber-Auflage in Gramm. Versilbert, nicht massiv.
  • „Alpacca“ / „Alpaka“Kupfer-Nickel-Zink-Legierung, kein Silber. Wird teilweise zusätzlich versilbert. Könnte Sammlerwert haben, hat aber praktisch keinen Materialwert.
  • „EPNS“ / „EP“ / „NS-Silber“EPNS = Electro Plated Nickel Silver. Englische Kennzeichnung für versilberte Bestecke auf Neusilber-Basis. Nicht Sterling-Silber.
  • „AS“ / „AS-Silber“„Auflage-Silber“, alte deutsche Kennzeichnung für versilbertes Besteck. Kürzel auf der Rückseite, oft kombiniert mit Auflage-Zahl.
Praxis-Tipp Drei-Sekunden-Test: Steht auf der Rückseite eine Zahl kleiner als 800 ohne weitere Angabe? Dann ist es versilbert. Steht „800“, „835“, „925“, „999“, dann ist es Massiv-Silber. Für die genaue Einordnung schicken Sie ein Foto der Punze, wir antworten innerhalb 24 Stunden.
Häufige Fragen

Was Verkäufer von Silberbesteck am häufigsten fragen.

Wenn Ihre Frage hier nicht steht: einfach per E-Mail nachfragen. Wir antworten persönlich, in der Regel binnen eines Werktags.
Was bedeutet Halbmond + Krone auf deutschem Silberbesteck?

Das deutsche Reichssilberstempelgesetz von 1888. Halbmond = echtes Silber. Krone = Mindest-Feingehalt erfüllt. Daneben steht die genaue Zahl (800, 835, 925). Stücke mit diesem Stempel sind in Deutschland gefertigt und entsprechen den damaligen Qualitätsstandards. Ein wichtiges Echtheits- und Datierungs-Merkmal.

Wir haben ein altes Familien-Besteck, von dem einige Teile fehlen: bekommen wir noch einen guten Preis?

Ja, aber niedriger als bei kompletten Sets. Wir bewerten Einzelteile fair zum Materialwert plus ggf. Manufaktur-Aufschlag. Bei besonders gefragten Manufakturen (Robbe & Berking, WMF Klassiker) interessiert sich der Markt auch für Ergänzungs-Teile zur Vervollständigung anderer Sammlungen, das kann den Preis erheblich heben.

Was, wenn die Besteck-Klinge aus Stahl ist (z.B. bei Messern)?

Bei klassischem Silberbesteck sind die Messer-Klingen meistens Stahl, nur die Hefte sind Silber. Wir wiegen die Silber-Hefte separat, entweder durch Demontage bei größeren Mengen, oder per Schätzwert: typischerweise 40–60 g Silber pro Messer-Heft. Bei Manufaktur-Bestecken wird ohnehin der Sammlerwert primär angesetzt.

Bringen alte Bestecke mehr, wenn ich sie polieren lasse?

Nein, bitte nicht aggressiv polieren. Eine sanfte Reinigung mit weichem Tuch ist ok. Aggressive Politur kann Punzen verwischen, Manufaktur-Stempel beschädigen oder bei Antik-Stücken Patina entfernen, was den Sammlerwert reduziert. Im Zweifel: ungeputzt vorbeibringen, wir reinigen schonend mit eigenem Verfahren.

Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Sterling-Silber und versilbert?

Prüfen Sie die Zahl auf der Rückseite: „800“, „835“, „925“, „999“ = Sterling-Silber (Feingehalt in Tausendsteln). „90“, „100“, „120“, „150“ allein = versilbert (Auflage in Gramm pro 24 Stücke). Zusätzlich: „EPNS“, „Alpacca“, „AS“ = versilbert. Mehr Details unter versilbertes Besteck.

Kommen Sie auch vor Ort, wenn ich viel Silberbesteck habe?

Ja, im Raum Essen, Mülheim, Düsseldorf und Köln gerne, besonders bei Erbschafts-Beständen oder umfangreichen Sammlungen. Wir bringen Waage und XRF-Gerät mit und bewerten vor Ort. Terminvereinbarung über Telefon oder E-Mail, kostenlos ab einem Materialwert von ca. 3.000 €.

Besteck-Bewertung anfragen.

Fotos mit Punzen-Detail (Vergrößerung der Stempel auf der Rückseite eines Einzelstücks) sind ideal. Bei kompletten Services reicht zusätzlich ein Übersichts-Foto. Wir antworten innerhalb 24 Stunden mit konkreter Einschätzung von Materialwert und Manufaktur-Aufschlag.

Besteck-Bewertung anfragen

Standortwechsel: Bredeney → Mülheim

Unser Ladengeschäft in Essen-Bredeney ist zum 30.04.2026 geschlossen. Die Neueröffnung in Mülheim an der Ruhr ist für Ende 2026 vorgesehen. Wichtig: Im ehemaligen Ladenlokal Bredeney sind heute andere Ankäufer ansässig, die nicht in Verbindung zu Kronjuwelier stehen.

Bewertungen erfolgen in dieser Phase per Foto-Upload und nach Terminvereinbarung. Festnetz: 0201 89074033 · Mobil: 0176 60926047 · info@kronjuwelier.de

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